Herzlich willkommen auf meiner Website

Autor – Moderator – Demokratie-Erklärer – Festivalleiter – Freiberufler – Dialoghersteller – Wissensvermittler – Politikwissenschaftler – Geschichtensucher – Fragensteller

„Die einfachen Dinge sind meist komplizierter als man denkt –
die komplizierten meist einfacher.“

Blog


Demnächst:

21.04.2026, 16:00 Uhr I Universität Erfurt I Austausch
„Best-Practice-Forum ‚Beratung, Behandlung, Wissenstransfer – Wie Wissenschaft gesellschaftlich wirksam wird'“

für das Präsidialbüro der Universität Erfurt

…. stelle ich das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte als erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation und des Dialogs zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft vor.

07.05.2026, 18:00 Uhr I Pößneck I Moderation
Podiumsdiskussion & Gespräch: „Orte des Wandels – Spurensuche in der Region am Beispiel Pößneck

im Auftrag der Volkshochschule Saale-Orla

…. moderiere ich die Auftaktveranstaltung zur Reihe „Wandel – Erfahrungsräume zwischen Unfreiheit und Freiheit“ zur Transformationszeit nach 1989/90.

06.06.2026, ??:00 Uhr I Berlin I Projektvorstellung & Kneipenquiz
bei der Langen Nacht der Wissenschaften Berlin

Wir sind mit dem Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte beim Centre Marc Bloch in Berlin zu Gast, stellen unser Festival und das Jahresmotto „Fakt oder Fake“ vor und testen das Wissen der Gäste bei einem kleinen Kneipenquiz…

Ihre Veranstaltung?

Schauen Sie gern in meinem Angebot.

Zuletzt:

25.10.2025, 17:15 Uhr I Ernst-Abbe-Bücherei Jena I Co-Moderation
Podium und Erzählcafé: „Weggehen – Ankommen – Zurückkehren? Jenaer Lebenswege vor und nach 1989“

im Rahmen des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte und in Kooperation mit JenaKultur und dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ e.V.

Vor 36 Jahren wurden die Grenzen der DDR geöffnet. Davor war der häufigste Weg, das Land dauerhaft zu verlassen, nicht die Flucht, sondern ein Ausreiseantrag. Viele warteten jahrelang auf eine Entscheidung, auch in Jena. Angekommen am Ziel, standen sie vor weiteren Herausforderungen und mussten sich am neuen Standort einleben. Viele fanden eine neue Heimat, andere kehrten nach der Wiedervereinigung zurück.

Wir laden ein zum Gespräch mit Ausgereisten und Zurückgekehrten über die deutsch-deutsche Migration vor und nach 1989. Was brachte Menschen dazu, Jena hinter sich zu lassen? Wo fühlten sie sich heimisch, wann fühlten sie sich fremd? Was zog sie zurück?

Nach dem Podium möchten wir in kleineren Runden gemeinsam ins Gespräch kommen. Eigene Lebensgeschichten können in vertrauensvoller Umgebung erzählt, geteilt und gehört werden.

Weitere Informationen zu den Gästen und Beteiligten: hier.

30.10.2025, 17:00 Uhr I Community Art Center Suhl I Moderation
Kulinarik & Podium: „Migrant*innen (nicht) willkommen? Der Umgang mit Geflüchteten in Thüringen seit 1990“

im Rahmen des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte und in Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung, JenaKultur und dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ e.V., dem Community Art Center Suhl, Lantern e.V. und Migranetz Thüringen e.V.

Schon im Sommer vor der deutschen Wiedervereinigung wurde das Migrations- und Asylsystem der Bundesrepublik in den neuen Bundesländern eingeführt. Nahe Tambach-Dietharz wurde mitten im Wald in einer ehemaligen GST-Einrichtung Thüringens erste Asylunterkunft eingerichtet. Bis 2003 lebten im »Neuen Haus« etwa 500 Geflüchtete aus 35 Ländern, teils unter schwierigsten Bedingungen. In der aufgeheizten Stimmung der 1990er Jahre kam es immer wieder zu Anfeindungen, Konflikten und Reformvorschlägen im Umgang mit Geflüchteten. Aus diesen ging auch die Gründung der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl hervor.

Wie prägten diese frühen Entscheidungen und die schwierigen Bedingungen den weiteren Umgang mit Migrantinnen und Migranten in Thüringen? Wir schauen auf die hitzigen Asyldebatten der 1990er Jahre, die bis heute andauernden Versuche der Politik, den Problemen Herr zu werden, Ängsten und Vorbehalten vor Ort, aber auch Solidarität und Hilfe aus der Gesellschaft und aus dem Kreis der Geflüchteten selbst. Wir laden ein zu einer Spurensuche und viel Dialog. Wie Engagement von Geflüchteten heute aussehen kann, zeigt schon zu Beginn Lantern e.V. – und sorgt mit einer kulinarischen Begrüßung für Speis und Trank für alle Gäste.

Weitere Informationen zu den Gästen und Beteiligten: hier.

31.10. bis 2.11.2025 I Weimar und andernorts I Festivalleitung, Programmplanung und Moderationen
Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte 2025: „Fremde (und) Heimat“

gefördert von der Stiftung Orte der deutschen Demoktatiegeschichte, Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Stadt Weimar, Sparkasse Mittelthüringen, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Migration bewegt die Menschen. Wortwörtlich. Überall. Schon immer. Manchmal freiwillig. Oft ganz und gar nicht. Flucht und Vertreibung, Auswandern und Einwandern, Fernweh und Heimweh durchziehen die Geschichte und prägen unsere Gegenwart. Sprechen wir also über das Verlieren und Finden von Heimat, in der Vergangenheit und heute.

Nähere Informationen und Programm: hier

1.11.2025, 19:00 Uhr I Weimar, Kulturzentrum mon ami I Moderation / Gespräch
„Deutschsein in Europa. Europäer sein in Deutschland. Theo Koll im Gespräch“

im Rahmen des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte

Theo Koll – für lange Jahre das Gesicht der ZDF-Magazine auslandsjournal und Frontal21 – zählt sich selbst zur »Generation Europa«. Schon während seines Studiums Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre verschlug es ihn nach London und Paris, wo er später auch als Korrespondent und Studioleiter tätig werden sollte. »Europa« – das war für Theo Koll und viele andere lange eine persönliche und politische Selbstverständlichkeit. Doch wieviel Selbstverständlichkeit steckt heute noch in der europäischen Idee? Wie tief ist die Sinnkrise Europas? Und was hilft uns, sie zu überwinden?

Im Gespräch entlang seiner wichtigsten beruflichen Stationen folgen wir dem Auf und Ab der europäischen Idee, wie Theo Koll sie erlebt, beobachtet und als »Medienmacher« auch ein wenig mitgestaltet hat. Immer im Fokus: die Sicht unserer Nachbarn auf Deutschland, aber auch der Blick aus Berlin auf Europa und unsere Partner. Was bedeutete Deutschsein im geeinten Europa in den Jahrzehnten vor und nach 1989? Was kann und muss es heute bedeuten?

Nähere Informationen und Programm: hier

05.11.2025 I Jena I Tagungsmoderation
„Unfollow Antisemitismus – Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft“

im Auftrag des drudel11 e.V. Deutschland…

…habe ich führe durch die sehr spannende Tagung des Verbundprojektes „deras_on – Deradikalisierung Antisemitismus Online“ geführt. Verbundpartner sind der Jenaer Jugendhilfeträger Drudel 11 e. V. und das Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Nähere Infos und Programm hier. Rücblick und Eindrücke im Blog.

14.11.2025 I Weimar I Veranstaltungsmoderation
„Tanzperformance STOLPERSTEINE BEWEGEN“

im Auftrag der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte e.V….

…habe ich durch eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Veranstaltung geführt und die anschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Johannes Verbeek (Trier), Dr. Ramona Bräu-Herget (Arolsen Archives) und Prof. Dr. Gerhard Paulus (Klang der Stolpersteine Jena) moderiert.


Mein Angebot

Ich habe mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Wissensvermittlung und Veranstaltungsplanung im Bereich Demokratie, Politik und Geschichte. Meiner Leidenschaft, die Leidenschaft für ein demokratisches Miteinander zu pflegen, gehe ich nun freiberuflich nach. Gern teile ich meine Expertise mit Ihnen…

Sprechen

Schreiben

Redigieren

Konzipieren & Beraten

„Begegnen wir der Zeit, wie sie uns sucht.“

William Shakespeare

Podcast

Beim Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte plane ich nicht nur das Festivalprogramm, sondern auch den Podcast
Viele Folgen moderiere ich auch selbst:

Revolution und Exil: Die 1848er in Deutschland und Amerika Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte. Der Podcast.

Eine war eine Matinee der besonderen Art: engagiert, literarisch, musikalisch, lehrreich, unterhaltsam. Wir hatten die Bestsellerautoren Tanja Kinkel und Jörg Bongzu Gast. Beide haben in ihren jüngsten Werken und Projekten die Revolution von 1848 und die vielen spannenden Geschichten, die sie erzählt, für sich entdeckt. Warum werden gründlich recherchierte historische Romane und (digitale)publizistische Projekte als Bausteine einer demokratischen Erinnerungskultur immer wichtiger? Darüber kamen wir ins Gespräch, und natürlich auch über »1848« selbst.Denn auch wenn sie scheiterten: Die Revolution von 1848/​49und die Nationalversammlung und Verfassung der Paulskirche waren der wichtigste Schritt hin zur Einheit in Freiheit für Deutschland im 19. Jahrhundert. Viele ihrer internationalen Bezüge sind heute aber wenig bekannt: etwa, dass vieleder demokratisch Engagierten nach dem Scheitern der Revolution Deutschland verließen. Skandinavien, die Schweiz und Frankreich waren naheliegende Ziele, das wichtigste aber waren die USA, wo viele der »48ers« eine zweite Karriere inPolitik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft machten.Demokratiegeschichte ist also sehr oft auch Migrationsgeschichte, und umgekehrt. Musik:Für musikalische Begleitung unserer revolutionär-literarischen Matinee sorgten Michael Zacchcial, Sänger der »Grenzgänger«, und der Akkordeon-Virtuose Felix Kroll. Gemeinsam gaben sie beeindruckende Revolutions- und Emigrantenlieder ausdem 19. Jahrhundert zum Besten – abgerundet durch eine ganz besondere Interpretation der Ode an die Freude.Unsere Gäste:Tanja Kinkel ist eine der erfolgreichsten Autorin historischer Romane in Deutschland. In ihrem jüngsten Buch »Im Wind der Freiheit« erweckt sie historische Figuren von 1848 wie Louise Otto, Amalie Struve oder Robert Blum zu literarischem Leben. Aus weiblicher Perspektive erzählt, liegt auch hier ein selten gewagter Blick auf die Revolution an, nämlich der der Frauen.Dr. Jörg Bong ist Publizist, Verleger, Herausgeber und Vielen vielleicht eher als »Jean-Luc Bannalec« und Autor der Bretagne-Krimis mit Kommissar Georges Dupin bekannt. Als Sachbuchautor machte er seinen echten Namen etwa mit dem Spiegel-Bestseller »Die Flamme der Freiheit. Die deutsche Revolution 1848/​1849« bekannt. Anfang 2025 ging sein online-Projekt demokratisches-deutschland.de als »Archiv der deutschen Demokratinnen und Demokraten« ans Netz.Moderation:Dr. Kai-Michael Sprenger ist Direktor der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, mit der wir die Veranstaltung gemeinsam organisiert haben.Foto: Jana Groß, instagram.com/tschanina22/
  1. Revolution und Exil: Die 1848er in Deutschland und Amerika
  2. "Fremde (und) Heimat" – Eine Annäherung mit Susanne Scharnowski, Ségolène Plyer und Patrice Poutrus
  3. Michel Friedman fragt Bodo Ramelow: Wie findet man Heimat?

Projekte

Fremde (und) Heimat
Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte 2025

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