… über das Vertrauen in die Demokratie, oder den Mangel daran.

Eine sehr schöne Veranstaltung und tolles Gespräch mit Doreen Denstädt, Peggy Piesche und vielen Gästen aus Gera, rechtzeitig vor der Wahl.
Ich habe noch mal versucht, eine Lanze für die repräsentative und parlamentarische Demokratie zu brechen. Unter anderem:
- Was „das Volk“ oder „das Land“ will, entscheiden nicht Umfragen, Wahlplakate, die Straße, Telegram-Kanäle, steile Behauptungen oder das Bauchgefühl, sondern die Wähler*innen am Wahltag.
- „Wahlgewinner“ ist nicht, wer die meisten Stimmen oder Zuwächse verbuchen kann, sondern wem es gelingt, kompromissfähige Mehrheiten nach dem Wahltag zu bilden.
- „Politikverdrossenheit“ ist nicht mehr unser Problem, sondern eher eine Überpolitisierung, Idologisierung und Polarisierung, die sich bei manchen zur Demokratiefeindschaft steigert.
- Bitte etwas mehr Selbstvertrauen in die demokratischen Institutionen und die demokratische Zivilgesellschaft und weniger Bereitwilligkeit, dem Agendsetting der Vereinfacher zu folgen (mit Gruß an die Medienlandschaft).
Danke für die Einladung, hat Spaß gemacht!
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